Übersicht über die

Navigation Overlanding & Offroad

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Bevor die Reise beginnt, sollte nicht nur die Route geplant werden. Auch das passende Fahrzeug und die richtige Ausrüstung spielen eine wichtige Rolle, damit man unterwegs flexibel bleibt.

Wer mit dem Fahrzeug auf Reisen geht, wird früher oder später feststellen, dass Navigation beim Overlanding weit mehr ist als nur die Fahrt zum nächsten Ziel.

Es geht um die richtige Route, um spontane Änderungen unterwegs, um die Suche nach einem Übernachtungsplatz und manchmal auch darum, einen Plan B zu haben, wenn etwas anders läuft als gedacht.

Über die Jahre haben wir verschiedene Möglichkeiten ausprobiert und sind mittlerweile bei einer Mischung aus einfachen und bewährten Lösungen angekommen.

Die beste Navigation ist am Ende nicht die mit den meisten Funktionen.

Viel wichtiger ist es, ruhig zu bleiben und flexibel auf Veränderungen reagieren zu können.

Straßen werden gesperrt, Stellplätze sind belegt oder das Wetter macht einem einen Strich durch die Planung. Genau das gehört zum Reisen dazu.

Unsere Erfahrung zeigt: Mit etwas Gelassenheit findet sich fast immer eine Lösung. Und oft entstehen gerade aus den ungeplanten Umwegen die schönsten Erinnerungen einer Reise.

Offroad und Overlanding Navigation mit Geländewagen in Frankreich

Google Maps als wichtigste Navigation auf unseren Reisen

Für unsere Reisen innerhalb Europas nutzen wir überwiegend Google Maps.

Der größte Vorteil ist für uns die aktuelle Verkehrslage. Uns ist bisher keine andere Navigation begegnet,

die so schnell und zuverlässig auf Staus, Sperrungen oder Verzögerungen reagiert.

Gerade auf langen Reisetagen ist das ein großer Vorteil. Google Maps passt die Route oft innerhalb weniger Sekunden an und berücksichtigt

selbst kleinere Veränderungen im Verkehrsfluss.

Mittlerweile reisen wir deutlich entspannter als früher. Selbst wenn Google Maps einen Stau als schnellste Route vorschlägt,

folgen wir dieser Empfehlung meistens einfach und machen uns keine weiteren Gedanken.

Natürlich funktioniert auch das nicht immer perfekt.

Letztes Jahr waren wir auf dem Rückweg aus Frankreich und fuhren auf die deutsche Grenze zu. Kurz vor unserem Ziel standen wir plötzlich vor einer Vollsperrung, die offensichtlich noch nicht berücksichtigt wurde.

In diesem Moment waren wir wieder einmal froh, mit einem Geländewagen unterwegs zu sein. Vom Rastplatz ging es kurzerhand durch einen Graben auf die daneben verlaufende Landstraße. Die Reaktionen der wartenden LKW Fahrer reichten von erstaunten Blicken bis hin zu Standing Ovations.

Solche Situationen erlebt man zwar selten, sie zeigen aber, dass auch die beste Navigation nicht jede Überraschung verhindern kann.

Stellplatzsuche gehört ebenfalls zur Navigation

Navigation bedeutet für uns nicht nur die richtige Route zu finden. Genauso wichtig ist die Frage, wo man am Abend übernachtet.

Viele Reisende nutzen dafür Apps wie Park4Night. Die App gehört ohne Frage zu den bekanntesten Anwendungen im Overlanding Bereich.

Unsere Erfahrungen damit sind allerdings gemischt.

Das Problem besteht aus unserer Sicht darin, dass jeder Nutzer neue Plätze eintragen kann. Dadurch entstehen teilweise Informationen, die längst nicht mehr aktuell sind. Nicht selten werden Plätze angezeigt, an denen das Übernachten inzwischen verboten ist oder die aus anderen Gründen nicht mehr nutzbar sind.

Deshalb verlassen wir uns nicht ausschließlich auf solche Apps.

Mit der Zeit haben wir gelernt, deutlich entspannter zu bleiben. Bisher haben wir immer noch am selben Tag einen Platz zum Übernachten gefunden.

Häufig landen wir dabei auf kleinen Campingplätzen oder einfachen Stellplätzen, die wir unterwegs entdecken. Gerade diese kleinen Plätze überraschen uns immer wieder mit ihrer Ruhe und Gemütlichkeit.

Welche Regeln beim Freistehen in Europa gelten und worauf du achten solltest, haben wir in einem eigenen Artikel ausführlich erklärt.

Offroad Strecken finden und planen

Wir fahren keine extremen Offroad Touren und suchen auch nicht gezielt nach den schwierigsten Strecken.

Unser Fokus liegt auf Reisen und dem Erkunden neuer Regionen.

Leichte bis mittlere Offroad Strecken finden wir häufig über Komoot oder ähnliche Anwendungen. Dort lassen sich interessante Wege und kleine Nebenstrecken entdecken, die oft deutlich reizvoller sind als die klassische Hauptstraße.

Gerade in Skandinavien, auf dem Balkan oder in den Alpen haben wir so bereits viele schöne Strecken gefunden.

Welche Fahrzeuge sich für solche Reisen besonders eignen und worauf wir bei der Fahrzeugwahl achten, erklären wir auf unserer Seite über Overlanding Fahrzeuge.

Offline Navigation und Notfallausrüstung

So zuverlässig Smartphones und moderne Apps auch sind, eine gewisse Absicherung gehört für uns trotzdem dazu.

Deshalb haben wir auf Reisen immer ein Garmin Handgerät dabei.

Zum Glück mussten wir es bisher nur selten nutzen. Trotzdem vermittelt es ein gutes Gefühl zu wissen, dass wir auch dann noch navigieren können, wenn Mobilfunknetz oder Smartphone einmal ausfallen sollten.

Gerade in abgelegenen Regionen kann das ein wichtiger Vorteil sein.

Unsere Empfehlung für die Navigation beim Overlanding

Nach vielen Reisen haben wir festgestellt, dass es nicht die eine perfekte Lösung gibt.

Für die normale Routenplanung innerhalb Europas nutzen wir überwiegend Google Maps. Für die Suche nach interessanten Strecken kommen je nach Region Anwendungen wie Komoot hinzu.

Bei der Stellplatzsuche verlassen wir uns nicht ausschließlich auf Apps, sondern behalten immer genügend Flexibilität, um spontan zu entscheiden.

Und für den Notfall haben wir mit unserem Garmin Handgerät immer eine zusätzliche Absicherung dabei.

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